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Das Gesetz der Anziehung: Die verblüffende Macht deiner Gedanken

So, jetzt wird es abgefahren. Wer schon kotzt, wenn er die Worte Energie und Geisteskraft hört, der soll bitte eine Kotztüte holen oder auf eine andere Seite wechseln. Wer noch da ist und das angemessene Interesse zeigt, der darf gerne weiterlesen, denn wir stoßen hier in einen sehr interessanten Bereich vor.

Mit diesem Text will ich nicht missionieren, will dich nicht überzeugen. Ich zeige lediglich einen Bereich der Existenz auf, der außerhalb dessen liegt, was du als normal bezeichnest.

Ich klatsche dir einfach mal ganz trocken eine Tatsache um die Ohren: Alles ist Energie. Lassen wir Einstein mal bei Seite, der das mit seiner berühmtesten Formel in die Sprache der Mathematik kleidet, denn wenn du nicht gerade Physik studierst und vor dem Frühstück noch schnell die Zerfallskurve eines radioaktiven ultra-schnell zerfallenden Isotops am Laptop simulierst, könnte ich dir auch weismachen, die Gleichung E= m*c² stelle dar, bei welcher Temperatur man Porterhouse-Steaks am besten grillt.

Tatsächlich aber sagen diese paar Buchstaben nicht mehr und nicht weniger aus, als dass alle Masse aus Energie besteht. Unsere Materie und die Welt um uns herum ist also nichts anderes als feste Energie. „Gut“, magst du dir denken, „und wo ist jetzt die Relevanz für mich und mein Leben?“
Eigentlich hast du nichts davon, außer einen neuen Blickwinkel auf die Welt und das Universum, das nach anderen Gesetzen funktioniert, als du denkst. Gedanken sind nämlich genau so Energie wie deine Gefühle oder der Arsch, auf dem du gerade sitzt.

Alles ist Energie.

Diese Energien unterscheiden sich nur in ihrer Frequenz von einander. Ob etwas rot oder grün ist, hängt von der Frequenz des vom Objekt reflektierten Lichtes ab. Jedes Atom schwingt in einer ihm eigenen Frequenz. Alles ist in Bewegung.

So weit lässt sich das wissenschaftlich beweisen, aber das reicht mir noch nicht. Tierisch spannend wird es, wenn wir ein Gesetz heranziehen, das seit Jahrtausenden in verschiedenen Kulturen beinahe identisch aufscheint: Gleiches zieht Gleiches an.

Am ehesten begegnet man dieser Gesetzmäßigkeit in der heutigen Welt, wenn man sich mit Homöopathie beschäftigt. Aber ob du es bereits kennst oder nicht, spielt absolut keine Rolle.

Ich sehe auch immer wieder Pärchen auf der Straße, die sich so ähnlich sehen als wären sie Bruder und Schwester. Dabei will ich aber nicht andeuten, in meiner Region werde die Nächstenliebe innerhalb der Familie etwas fehlinterpretiert. Nein. Dies bezieht sich hierbei lediglich auf das Aussehen, wo sich ebenfalls recht oft Gleiches anzieht.

Die Frau, die sich nach der Scheidung ihres zweiten prügelnden Ehemannes auf die Pirsch macht, um den Dritten zu finden, wird sich wahrscheinlich wieder einen Kerl angeln, der Sie mit einem Boxsack verwechselt. Warum? Wenn sich solche Begebenheiten immer wieder aneinanderreihen, zeigt sich ziemlich eindeutig, dass das Auftreten dieser Ereignisse nicht irgendeinem ominösen Pech oder Glück zugeschrieben werden kann oder reinem Zufall entspringt. Nein. Es ist das Gesetz der Anziehung. Menschen, die sich selbst keinen großen Wert zuschreiben und daran glauben, sie hätten ihre schlechten Umstände irgendwie verdient, werden auch nichts anderes anziehen.

Wenn du abenteuerlustig genug bist, kannst du einen ganz neuen Weg erproben, dein Leben in den Griff zu bekommen:

Nütze die Beschaffenheit des Universums aus und ziehe mit den Frequenzen deiner Gedanken Energien in dein Leben, die damit übereinstimmen.

Denk daran, viel Geld zu haben und zieh damit Geld in dein Leben.

Denke an Gesundheit und erblühe!

Denke an Erfolg und starte durch.

Psychologische Effekte

Du musst nicht einmal daran glauben, dass hinter all dem mehr steckt als fundamentale Psychologie, denn letztendlich lassen sich die meisten Phänomene im Zusammenhang mit dem Gesetz der Anziehung auch rein psychologisch erklären:

Der Schlüssel dazu sind selbsterfüllende Prophezeiungen.

Wer zum Beispiel unsicher im Umgang mit Fremden ist und auf keinste Weise von sich überzeugt ist, der hat oft Zweifel, ob ihn  die anderen mögen. Diese Person, dessen Psyche ich hier zu Demonstrationszwecken seziere, ist also ein ziemlicher Pessimist, was die Sympathien der Anderen angeht. Sie sagt sich: „Ich glaube, die mögen mich nicht.“ Das Unterbewusstsein, das uns stets ein treuer Begleiter ist, versucht nun in seinem unheiligen Eifer dieses Weltbild mit allen Mitteln zu untermauern. Nehmen wir an, die Person hört ein Gespräch der anderen Leute mit, kann aber nicht genau verstehen, was diese sagen. Jeder kennt das - kaum hört man seinen eigenen Namen, ist man auf einmal ganz Ohr und spitzt seine Lauscher wie Opa bei der Sportschau. Alles Gesagte, das einen komplett ohne Zusammenhang entgegen schwallt, wird nun so interpretiert, dass es den bestehenden Glauben unterstützt wie ein Propagandavideo. Ein aufgeschnappter Gesprächsfetzen à la „Was für’n Typ.“ wird auf einmal zum handfesten Beweis für die Abneigung der anderen und die eigene soziale Unfähigkeit. Auf einmal versteht man alles, was die Leute sagen falsch. Als Folge dessen verhält man sich auch so, als ob einen die anderen nicht mögen würden. Das Resultat? Die selbsterfüllende Prophezeiung - Sie mögen dich nicht (mehr).

Und jetzt, weil es Spaß macht, nehmen wir noch ein etwas extremeres Beispiel. Du kennst Placebos, nehme ich an. Der Mensch kann sich einbilden, dass ihm ein Medikament hilft und kann dadurch eine Zuckerpastille in eine Psychopharmakum verwandeln.

Es gibt vielerlei Belege für den Placeboeffekt und seinen dunklen Bruder, den Noceboeffekt. Bei einer Medikamentenstudie in den USA testete man ein Mittel gegen Depressionen. Ein Mitglied aus der Placebogruppe ging fest davon aus, das tatsächliche Medikament verabreicht zu bekommen und verwendete es, um Suizid zu verüben.

Spannend war's, denn es hat fast funktioniert. Er fiel in tiefe Ohnmacht, sein Blutdruck und Puls sanken in lebensbedrohliche Tiefen und selbst nach der Verabreichung des Medikamentes, welches den Effekt der vermeintlich geschluckten Tabletten hätte aufheben sollen, trat keine Besserung ein. Als die Ärzte schließlich entdeckten, dass der Kerl nur Zuckerpastillen gegessen hatte und ihn in einem wachen Moment darauf ansprachen, normalisierte sich der Stoffwechsel wieder und der beinahe Tote erhob sich glücklich lächelnd wieder. Sein Selbstmordversuch war eine Kurzschlussreaktion gewesen und beinahe hätte er sich selbst umgebracht: Mit der Kraft seines eigenen Geistes.

Der Geist hat also einen extremen Einfluss auf den Körper. Ich persönlich brauche keine Beweise mehr, denn ich habe schon viele erstaunliche Dinge gesehen. Unter Hypnose werden Menschen plötzlich schmerzunempfindlich und man kann sie ohne Narkose operieren. Erzählt man einem Probanden, der Finger, mit dem man ihn berührt, sei eine glühende Zigarette, kann sich verdammt schnell eine Brandblase bilden.

Unser Geist ist also zu unglaublichen Leistungen fähig. Der Körper untersteht dem Geist. Der Geist herrscht über das biologische Gefährt, in welches er eingebettet ist.

Unsere Psyche beeinflusst unser ganzes Erleben. Ein Optimist sieht die Dinge anders als ein Pessimist oder ein Zyniker.

Wer sich ständig einredet, dass er nichts wert ist, fühlt sich nicht besser als ein Stück Hundekot, das auf dem Bürgersteig platt getrampelt wird.

Wer von sich glaubt, das großartigste Wesen der Welt zu sein, der fühlt sich auch so. Und genauso wird es von der Umwelt wahrgenommen. Was du denkst, strahlst du auf eine gewisse Weise aus.
Das Mädchen, das von sich glaubt, sie sei zu dick und sich deshalb überall und die ganze Zeit an ihrem T-Shirt, ihrer Hose oder an sonst etwas herumzupft und -zieht, pflanzt den Gedanken, dass etwas mit ihr nicht ganz in Ordnung ist, ungewollt in die Köpfe anderer.

Unser Glauben beeinflusst alles.

Glaube daran, dass du reich wirst und handle, wenn du das Gefühl hast, dass es Zeit ist, dann wirst du eines Tages reich sein.

Glaube, dass du selbstbewusst und attraktiv bist und halte daran fest, dann wirst du es eines Tages auch sein.

Was auch immer du willst, wünsche es dir und halte an deiner Vision fest, denn wenn du nur hart genug daran arbeitest und dich damit beschäftigst, wirst du zwangsläufig die Früchte deiner Arbeit ernten.

Wenn du daran glauben kannst, dass alles möglich ist, wird auch alles möglich sein.
Wenn du es nicht selbst glauben kannst, dann glaube mir: Alles ist möglich!

Die einfachste Formel der Welt

Ob du an das Gequatsche über Energie glaubst oder dich lieber an die Gesetze der Psychologie hältst ist irrelevant.

Egal, ob du diesem Phänomen den psychologischen oder den spirituellen Stempel aufdrückst, es ändert nichts an seiner Wirkweise.

Halte dich an 2 simple Schritte:

  1. Wisse, was du willst.
  2. Tu' so, als wäre es bereits in Erfüllung gegangen.

Ja, ich hör ja schon deine Proteste. Wie soll denn das gehen? Ich bin arm, ich bin fett, ich bin eine Brillenschlange, ich bin ein Muezzin ohne Minarett. Aber ehrlich, wen interessiert dieses Herumgeweine? Überall jammern Leute, überall wird geweint, geraunzt und gejammert. Es wäre einmal zeit für etwas Neues. Wohin haben dich dein Gejammer und deine Weichei-Mentalität im Leben schon gebracht?

In der englischen Sprache gibt es einen wundervollen Ausdruck, der zu deiner Lage passt: Soldier up! Es ist Zeit, sich zu erheben, sich darüber klar zu werden, was man will und dann knallhart sein eigenes Lebensgesetz durchzuziehen.

Nehmen wir ein primitives Beispiel her, das uns alle gerne einer lästigen Analfistel gleich am Arsch juckt: Das liebe Geld.

Immer hat man zu wenig davon. Man will eine Reise, ins Puff, neue Jeans, ein neues Auto oder ein Kilogramm waffenfähiges Uran, aber die Brieftasche ist gerade nicht fähig, die nötige Menge Geld auszuwerfen. Dann keimt das Gefühl des Mangels auf. Du konzentrierst dich auf das, was du nicht hast. Du siehst nur, dass du nicht bekommen kannst, was du willst.

Das Gesetz der Anziehung lehrt in dieser Situation, sich zu fühlen, als würdest du dir diese Sache leisten können. Geh davon aus, dass die Reise in dein Budget passt, schau dir Reisekataloge an, sieh dich selbst wie du die Koffer packst. Tue so, als ob.

Es funktioniert, wenn man es durchzieht. Mir ist klar, dass es blöd klingt und dem gesunden Menschenverstand widerspricht. Probiere es aus oder nimm diesen Text einfach als Anfang eines neuen Weges. Du musst ja nicht gleich übertreiben. Es reicht, wenn du den Eindruck gewinnst, dass es im Leben Prinzipien gibt, welche  bisher im Verborgenen über dich geherrscht haben. Allerdings kennst du diese Bastarde jetzt und das ist auch schon etwas.

Denn eines ist und bleibt Fakt: Wenn du in die Türkei reist und Sex mit einer unter 18 hast, steckt man dich in einen feuchten Keller ohne Klo und verwöhnt dich mit Stockschlägen und Schlimmerem. Ob du die Gesetze der Türkei kennst oder nicht.

Und es ist ja auch nicht gerade so, als hätte das Universum noch nie mit dem Stock nach dir geschlagen...

Was mir alles egal ist

Ja, ich weiß, dieser Text wirft große Worte in den Raum und leistet nicht viel Aufklärungsarbeit. Diesen Anspruch stelle ich allerdings auch nicht.

Ich will dir hier nur einen neuen Impuls geben. Erweitere deinen Horizont. Willst du ein Leben, in dem du alles bekommst, was du willst? Dann lerne verdammt noch einmal, an dich zu glauben. Oder denkst du, ich würde das für dich machen? Sorry, aber ich bin zu sehr damit beschäftigt, mir ein Denkmal aus Gold zu meißeln.

(Weiter mit Teil 2: Das FLOW-Prinzip )

 


 

 

Copyright: Text: Alexander Heinz, Tobias Weddinger
Foto: Volker Neumann
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