Das FLOW-Prinzip: Der mühelose Weg zum
Erfolg
Nachdem wir im Gesetz der
Anziehung aufgezeigt haben, wie der Geist und die
eigenen Gedanken unsere Geschicke lenken, will ich hier
und jetzt ein vielleicht noch abstrakteres Modell
vorstellen. Das FLOW-Prinzip.
Manche von euch mögen schon einmal etwas
davon gehört haben, andere werden sich fragen: „Was ist das
jetzt schon wieder, mir hat das mit den Gedanken und der
Energie im ersten Teil schon gereicht…“ Zu welcher Gruppe du
auch immer gehörst, jetzt heißt es aufpassen, denn für den, der
das FLOW-Prinzip meistert, wird das vielleicht jetzt noch fade
und harte Leben zu einem Kinderspiel in Disneyland.
Was also ist FLOW? Unter FLOW versteht man
einen Geisteszustand in dem einem wie von Zauberhand irgendwie
alles gelingt und auf gewisse Weise ohne Anstrengung von der
Hand geht.
Also genau das, was wir Menschen uns wünschen. Einen
entspannten, lockeren Zustand, in welchem wir frei von der
Leber weg unser Ding durchziehen. Nicht viele Gedanken, direkt
im Wirbel des Geschehens. Handeln im Einklang mit dem Gefühl.
Gedanken und Emotionen verschmolzen zu einem großen Ganzen.
Vielleicht kennst du das Phänomen, dass du
das Gefühl hast, dich selbst zu beobachten. Du weißt ja, du
hast Gefühle und Gedanken und manchmal lähmen sie dich. Du
weißt dann nicht, was du tun oder sagen sollt. Du hast keinen
blassen Schimmer, was du eigentlich willst. Und FLOW ist das
genaue Gegenteil: Du bist absolut im Fluss. Und das, mein
Freund, ist das größte Geschenk des Universums. Wenn du im
Fluss bist, holst du das Maximum aus dir heraus.
Ein weiterer Aspekt, der für diesen Zustand
spricht, ist der Zusammenhang mit dem Gesetz der Anziehung. Das
Gesetz der Anziehung lehrt uns, den positiven Impulsen zu
folgen. Die von mir bereits dutzendfach durch praktische
Anwendung bestätigte Argumentation lautet folgendermaßen: Du
darfst nur machen, was sich für dich gut anfühlt, sonst ziehst
du schlechte Dinge in dein Leben. Mach nichts, was dich richtig
ankotzt, sondern konzentriere dich einzig und allein auf das
Wunderbare in deinem Leben und schalte nach und nach alle
Stressfaktoren und Hemmnisse aus dem Weg. Folge nur dem guten
Gefühl!
Im FLOW generierst du eine Welle der
Zufriedenheit und des Glücks, die dich majestätisch durch das
Leben surfen lässt. Es ist, als würdest du dich exakt im
Einklang mit dem Universum bewegen.
Wie zum Teufel bekomme ich den FLOW?
Herzlichen Glückwunsch, das ist die beste
Frage, die sich ein Mensch in deiner Situation stellen kann.
Der Kernfaktor des FLOW – Prinzips heißt Entspannung.
Entspannung
Und damit meine ich, was ich sage.
Es ist simpel, aber meist nicht einfach. Wie
oft verkrampfst du dich unbewusst? Ja, genau. Zu oft. Hör auf
damit. Dazu musst du aber beginnen, auf deine Entspannung zu
achten. Zieh den Stock aus deinem Arsch und werde geschmeidig.
Klingt böse, ist es auch.
Mach dich locker, lass deine Hüften kreisen.
Du weißt, was ich meine. Einfach weniger steif und hölzern
unterwegs sein. Dem Drang zu versteinern entgegenwirken und
sich nicht anspannen.
Du wirst sehen, dass sich dadurch auch die Wellen deines
Verstandes glätten werden. Du wirst geistig ruhiger und
spontaner. Es ist, als würde die körperliche Anspannung den
Energiefluss blockieren und erst wenn alles munter und
geschmeidig fließt, kann Kreativität, Spontaneität und
Zufriedenheit entstehen.
Im Jetzt sein
Im gleichen Maße wie du deinen Körper locker
machst, musst du auch auf deinen Geist achten. Beide befinden
sich in einem interessanten Wechselspiel. Die Beziehung ist
extrem vielschichtig, aber auf eine simple Ebene gebracht
beeinflusst der emotionale Zustand den Körper und die Gedanken,
welche wiederum die Gefühle und den Körper beeinflussen. Der
Körper selbst hat gleichzeitig auch wieder einen Effekt auf
deine Gefühle und Gedanken.
Taktisch gesehen ist es am klügsten, den
Feind an mehreren Fronten anzugreifen. Achte also nicht nur
darauf, deinen Körper zu relaxen, sondern auch auf deine
Gedanken: Sei im JETZT. Nicht im Gestern oder Morgen. Wenn du
dich darauf konzentrierst, was sein könnte, wenn du vergangenen
Problemen nachhängst, dann verdammst du dich dazu, stets zu
scheitern. Du musst dich frei machen vom Gefängnis deiner
Gedanken und das Glück des jetzigen Moments genießen. Daraus
entsteht eine unheimliche Lockerheit und Unbefangenheit.
Vielleicht kennst du diesen Zustand vom
Alkoholkonsum. Es gibt ein kleines Fenster zwischen
Betrunkenheit und Nüchternheit, das man sehr schwer erreicht.
Wenn aber, dann befindet man sich in einem Zustand
selbstbewusster Behaglichkeit, in welchem man in sich ruht.
Diesen Zustand meine ich, diesen Zustand wollen wir, aber eben
ohne den Alkohol.
(Mehr zu diesem Thema findest du im Artikel
"Genieße den Moment, lebe im Jetzt - Der Weg zu wahrer
Lebensfreude und innerer Stärke" )
Sich selbst kennen
Es ist schwer, den FLOW zu erreichen, wenn
man unsicher ist. Selbstverständlich macht einen der FLOW noch
sicherer und stärker. Das einzige Problem bei der Sache ist,
dass man zuerst einen Einstieg in die Aufwärtsspirale finden
muss. Um wirklich sinnvoll voranzukommen, muss man sich zu
allererst selbst kennen und man muss wissen, was man will. Denn
wenn du dir im Klaren darüber bist, was dir Freude macht, was
du verabscheust, was du anstrebst, was du ablehnst, was du
suchst, was du meidest, dann musst du nicht mehr viel
nachdenken. Je mehr du dich kennst, desto weniger Denkarbeit
musst du leisten um locker und selbstbewusst zu leben, desto
weniger Sorgen und Gedanken musst du dir machen, denn du
handelst ganz natürlich entsprechend deiner Persönlichkeit,
ohne dich zu hinterfragen und somit selbst zu sabotieren.
Dadurch kann ein natürliches Fließen entstehen, das dich auf
einer Welle der guten Gefühle und der Leichtigkeit voran
schwemmt.
Sich selbst zu kennen hat also den
nützlichen Effekt, dass der Kopf dadurch um VIELES freier wird
und man so optimal mit dem Moment verschmelzen kann.
(Weiteres unter
"Erkenne dich selbst: Die zwei grundverschiedenen Wege der
Persönlichkeitsentwicklung" )
Vertrauen haben
Im Grunde ist diese Überschrift verdammt
selbsterklärend. Du musst das Vertrauen haben, dass du
bekommst, was du willst, was du dir wünschst.
Das ist jetzt auf alles bezogen, was du dir
vorstellen kannst, nur kannst du es dir bei manchen Dingen
einfacher vorstellen, als bei anderen. Wenn du ein Baby willst,
dann musst du zuerst eine Frau schwängern oder selbst schwanger
werden. Dann musst du 9 Monate warten. Aber in der Regel ist
dir bewusst, dass das Baby sozusagen in der Mache ist. Es reift
aus, wächst und kommt so sicher wie das Amen in der Kirche.
Und so musst du deine Wünsche, Träume und
Ziele betrachten. Wie ein Baby, das du gezeugt hast, das du
kommen siehst, das du im Bauch heranwachsen siehst. Auch wenn
es noch nicht geboren wurde, so ist es auf eine gewisse Art
schon da.
Wer Babies hasst, kann sich stattdessen
Getreide vorstellen, das er aussät und von dem er weiß, dass es
heranwachsen und reifen wird, das er gießt und pflegt und was
man mit Getreide halt sonst noch so tut. Ich bin ja kein Bauer.
Jedenfalls weiß man halt, dass es eines Tages da sein wird und
geht fest und zuversichtlich davon aus, nachdem man es gesät
hat.
Sieh deine Wünsche, Ziele und Träume nicht
mehr länger als unerreichbar an, sondern als gesäte Samen, als
gezeugte Babies oder als gepflanzte Blumenzwiebeln. Falls du
aber Babies, Getreide und Blumen hasst, verschwinde von meiner
Seite.
Wie bekommst du dieses Vertrauen? Indem du
dich dazu entschließt. Anders es nicht möglich ist – das würde
Yoda sagen und er würde Recht haben. Du musst den Entschluss
fassen und dich immer, wenn du zweifelst, an der Nase nehmen
und dich zwingen, wieder zu vertrauen. Sei der härteste
Diktator der Menschheitsgeschichte, der gegen die Opposition
mit Folter, Feuer und Schwert vorgeht.
Glauben heißt das Stichwort. Du musst an
dich und an die Verwirklichung deiner Ziele glauben, noch bevor
irgendwelche Beweise sichtbar sind. Blindes Vertrauen,
Entspannung und Geduld.
Unter allen Umständen. Wie gesagt: Kein
anderer Weg. Du musst dich selbst disziplinieren, du musst eine
harte Sau sein und deine Zweifel bekämpfen. Eine große Schlacht
des Glaubens. Eine Schlacht, die mitunter lange andauert. Aber
wenn du dran bleibst, wirst du siegreich sein und die Ernte
einfahren, die Blume blühen sehen oder das Baby gebären. Oder
alles miteinander.
Den Dingen ihren Lauf lassen
„Gut Ding braucht Weile“, sagt der Volksmund
und behält damit Recht, denn nicht immer kann man alles sofort
bekommen, was man will. Für einen Menschen, dem Geduld ein
Fremdwort ist, kann das mitunter zu Kummer und Magengeschwüren
führen, wer jedoch weise genug ist, den Dingen ihren Lauf zu
lassen und den günstigen Moment abzuwarten, der regiert den
FLOW.
Manchmal verlangt das Leben von einem,
spontan und ohne Zögern zu handeln, doch genau so oft müssen
wir den richtigen Moment geduldig abwarten. Die große
Lebenskunst besteht nun darin, zu erkennen, was im
entscheidenden Augenblick die klügste Option ist. Dann, so
heißt es, kommen alle Dinge mühelos zu Stande.
Wie aber kannst du dir dieses Gespür
aneignen? Töte jemanden, der es hat und nimm es ihm weg!
Wenn das nicht geht, wenn gerade niemand passendes greifbar ist
und das Gespür im Aldi ausverkauft ist, dann hat man noch die
Möglichkeit, auf die eigenen Gefühle zu hören. Befindet man
sich nämlich im Einklang mit dem FLOW, mit dem Fluss der Dinge,
fühlt man sich gut. Selbst wenn man arbeiten muss, bis einem
der Rücken bricht, fühlt man sich gut, denn man weiß, wozu man
es macht: Für die eigene Verwirklichung.
Wenn du dir etwas wünschst, wenn du ein Ziel
anstrebst, dann darfst du dich nicht durch deine eigenen
Gedanken begrenzen lassen. Willst du reicher werden als Gott,
dann ist mit der Absicht alleine schon einiges getan. Damit
allerdings Sklavenkarawanen die Gewölbe deiner Festung mit
Goldbarren füllen, musst du irgendeine Aktion setzen. Was auch
immer... und genau da passiert die Magie, mein Freund.
Du darfst dich nicht begrenzen. Lass deinen
Gedanken freien Lauf und schau, was auf dich zukommt. Denk an
das Baby oder an das Getreide. Ist der Wille da, ist die
Grundlage gelegt. Und die wächst, indem du darauf vertraust.
Auch wenn du noch trockenes Brot kauen und schales Wasser
saufen musst, musst du darauf vertrauen, dass du bald aus
goldenen Tellern dinieren wirst. Das ist schwer, da musst du
durch.
Durch dieses Vertrauen ziehst du Ideen an,
die dir Reichtum einbringen werden. Allerdings: Nur durch
Geduld werden diese Ideen kommen. Und wie genau geschieht das?
Wie von selbst! Du siehst ein Plakat, ein Kumpel erwähnt etwas
und inspiriert dich, du triffst die richtigen Menschen,
blablabla. Gut Ding braucht eben Weile. Das Universum braucht
seine Zeit, um die Dinge zu arrangieren. Es muss die richtigen
Leute die richtigen Gedanken haben lassen, muss Impulse setzen,
um Menschen zusammenzubringen, die ähnliche Interessen oder
Vorstellungen haben und letzten Endes müssen sich alle
Puzzleteile im großen Ganzen auf die rechte Art und Weise
zusammenfügen. Dass das nicht immer von heute auf morgen geht,
sollte ich nicht noch einmal erwähnen müssen.
Wenn du eine bestimmte Villa kaufen willst,
muss der alte Besitzer zuerst raus. Da das Universum gnädig ist
und ihn nicht wegen deiner Absicht an einem Herzinfarkt
eingehen lässt, hast du dich zu gedulden, bis dieses Hindernis
sich von selbst auflöst. Kapiert?
Und wenn du dann verschiedene Einfälle hast,
folge jenem, der sich am besten anfühlt. Du musst nicht die
erstbeste Idee nehmen und damit zufrieden sein. Wenn dir etwas
nicht gefällt, musst du es nicht tun. Der Pfad zur
Wunscherfüllung ist mit Freude gepflastert. Nur was dir Freude
bereitet, bringt dich weiter und deinen Träumen näher. Folge
also nicht dem Verstand. Der Verstand hat die Funktion, das
Ziel festzulegen. Den Weg dahin findet aber einzig und allein
das Gefühl.
Wie sollst du also vorgehen?
Richtig: Wünschen, vertrauen und dann geduldig warten, bis sich
eine günstige Gelegenheit ergibt, die sich für dich schön
anfühlt.
Wo liegt das Problem?
Richtig: Die meisten Menschen sind unfähig, darauf zu
vertrauen, dass die günstige Gelegenheit eintreffen wird.
Was sollst du also tun?
Richtig: Vertrauen, keine Panik bekommen, vertrauen, warten und
im günstigen Moment handeln.
Wann ist der Moment günstig?
Richtig: Wenn es sich gut anfühlt zu handeln. Wenn du nicht das
Gefühl hast, handeln zu müssen, sondern dich freust, handeln zu
dürfen.
Was, wenn der günstige Moment nie kommt?
Was, wenn dir plötzlich zwei zusätzliche Augen am Arsch
wachsen? Beide Fragen sind absoluter Schwachsinn. Beides
unmöglich! Sei einfach nicht so verzweifelt und ungeduldig,
sondern wie eine Schwangere, die weiß, dass das Baby schon da
ist. Auch wenn die Schwangerschaft 9 Monate dauert.
Generell für mehr Flow im Leben empfehle ich
gerne mein Buch "Grenzenloses
Selbstvertrauen". Darin sind etliche Techniken und
Denkansätze enthalten, durch deren Anwendung Ihr Leben mehr und
mehr in den perfekten Fluss der Dinge und Ihres Willens
gelangt.
| Copyright: Text: Alexander
Heinz, Tobias Weddinger |
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